die kunst des kindlich seins

heute war es wieder einmal soweit. das bimbotown öffnete seine pforten und gewährte allen einlass die mal wieder etwas kind sein wollten. fahrende betten, sofas, die einen verschlingen, schwebende stühle, tanzende hosen, tentakel, rollende wohnzimmer und so vieles mehr gab es zu entdecken. dazu gesellten zwei bands – eine aus der schweiz und eine lokale gruppe- zwei künstler und andrew. andrew, der clown, der gar nicht danach aussieht und die wundersamsten haarkreationen zaubern kann. leider musste ich heut auf diese ehre des umgestaltet werden verzichten, aber dieses jahr besteht ja noch einmal die möglicheit. meine begleitung wurde leider durch krankheit verhindert, was dazu führte, dass ich nicht so lange wie sonst blieb. aber man muss ja nicht immer das schlusslicht sein und über etwas schlaf freut sich nicht nur der körper, auch die augenringe minimieren sich dezent.

ich bin immer wieder überrascht, welch verschiedenen gruppen an diesem ort aufeinander treffen! nicht nur, dass das alter von 16 bis 60 variiert, nein von punks über soulgirls, zu rockabilly bis hin zum „normalen“ besucher (was keine abwertung oder bewertung im generellen sein soll!!!) ist alles und jeder dabei. so finden sich am kickertisch immer wieder neue teams zusammen -auch ich habe in diesem laden das erste mal in meinem leben einen kickertisch bespielen dürfen- bunt zusammengewürfelte gruppen steuern ganze wohneinheiten durch die halle und auf dem betten entstehen gespräche, die man an der bar vielleicht nicht geführt hätte.

es ist so schön und spannend dies immer wieder neu zu erleben und jedes einzelne mal ein neues detail zu entdecken. zwar frag ich mich jedesmal auch wieder, was menschen dazu bringt in der öffentlichkeit ein bad zu nehmen, aber höchstwahrscheinlich ist die antwort so banal und logisch wie ey und je… der böse bruder alkohol hat da seine finger im spiel und schiebt die hemmungen zur seite um dem exhibitionismus freie bahn zu lassen…

ich für meinen teil liege nun im bett und behandele meine augen, die den qualm nicht mehr gewöhnt sind und denke an die techniker, die sich noch einen ganzen moment mit den heutigen technischen defizite herumärgern müssen. dennoch, danke, dass ihr euch auch diesmal wieder die mühe gegeben habt alles zu reparieren und neue dinge zu bauen! die kirche ist toll!

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