fabeln, die die welt bedeuten

in meiner schulzeit habe ich sie geliebt. geschichten über hochmütige, dumme,  gutherzige und tapfere menschen, versteckt hinter tieren.

nur leider bin ich nicht so gut darin, tiere so zu beleidigen, dass sie einen menschen ersetzten, nur um diesen nicht bloß zu stellen. ich hab auch lange überlegt, ob ich das wirklich schreibe und wie. doch im endeffekt, muss das mal raus. mich nervt es, kuschen zu müssen, weil er mir beruflich irgendwie übergestellt ist. aber irgendwann ist eben einfach mal gut und dieser punkt wurde gestern erreicht. es ist schon einen ganzen moment her, dass ich wegen „kollegen“ ein tränentattoo im gesicht hatte. ich muss tatasächlich nicht alles verstehen und das ist auch gut so, aber wenn eine einzige person so ein unverständnis und solch eine abneigung gegen einen job, den ich gerne mache erzeugt, läuft definitiv was schief!

Aber damit das alles nicht mehr so nervig und anstregend ist, hier noch meine lieblingsfabel!

Die Fabel vom Frosch und dem Skorpion

Ein Skorpion trifft an einem Ufer auf einen Frosch und fragt: “Kannst du mich bitte auf deinem Rücken über den Fluss tragen? Ich kann – wie du sicher weißt – nicht schwimmen.” Der Frosch hat zunächst noch Angst vor dem giftigen Skorpion und antwortet: “Nein, das werde ich nicht tun. Ich befürchte, dass du mich Mitten auf dem Fluss mit deinem giftigen Stachel stichst und wir anschließend beide ertrinken.” Der Skorpion erwidert: “Aber, lieber Frosch, das wäre doch nicht vernünftig. Wir würden beide ertrinken, wenn ich dich auf dem Fluss stechen würde.” Die Antwort überzeugt den Frosch. Als der Frosch mit dem Skorpion auf dem Rücken in der Mitte des Flusses angekommen ist, sticht der Skorpion plötzlich und überraschend den Frosch in den Rücken. Im Sterben fragt der Frosch noch den Skorpion: “Warum hast du das getan? Du wirst auch ertrinken!” Und der Skorpion antwortet: “Lieber Frosch, ich bin ein Skorpion. Es ist mein Charakter, der mich dazu antrieb, dich zu stechen. Das hat nichts mit Vernunft zu tun.”

Ich behaupte, dass es für manche Menschen viel einfacher ist, sich im Leben wohlwollend zu verhalten und gut zu sein, soweit es bei diesen charakterlich festgelegt ist, mehr gut als böse zu sein. Für andere Menschen, die überwiegend von der dunklen Seite beherrscht werden, ist es natürlich eine größere Anstrengung, sich gegen den eigenen (bösen) Charakter aufzulehnen, um die eigene Schattenseiten ins rechte Licht zu rücken.

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