ein Fert

es war für mich das abschiedskonzert schlechthin. ein unvergesslicher abend in alter punk-manie mit lustigen menschen und einer person, die irgendwie immer da war und die die schulzeit so unglaublich erträglich gemacht hat und das, obwohl er selber so gut wie nie da war. aber es war immer lustig die ex zu schocken und mitten auf dem schulhof dumme gespräche zu führen oder einfach nur schweigend am wasser zu sitzen, wenn es zu hause mal wieder unerträglich für dich war.es war das letzte konzert oder auch „die ltzte sau“ und wir waren dabei, du eher nicht mehr so ganz mit vielen erinnerungen, ich dafür mit umso mehr. und jetzt sind sie wieder auf deutschen bühnen? ob das gut gehen kann und ob es ein zeichen für uns ist?

im november letzten jahres ereignete sich für mich etwas, dass mir kurzzeitig schlaf , luft und lebensenergie raubte. ein freund schrieb mir verzweifelte texte und meldete sich nach langem hin und zurück nicht mehr. seine selbstzerstörung und selbstzweifel nahmen ihm -am eigentlich schönsten tag im jahr- die letzten kräfte. ich war krank vor sorge. wusste nicht, was ich machen kann. wir hatten doch schon so viel zusammen durchgestanden. am nächsten tag dann ein zeichen von dir. ich war erleichtertr aber auch unglaublich traurig, denn mir wurde vorgeworfen, dass ich das tat, was ich immer tat. mich um die menschen zu sorgen, die mir wichtig sind. du wärst eben betrunken gewesen und jetzt ist ja alles wieder gut, ich sollte mich doch einfach nciht so haben. in mir steigerte sich ein wut, auf dich, auf mich, auf unser verhältnis zueinander. nichts war gut, du warst nicht einfach nur betrunken und ich war nicht einfach nur überbesorgt. danach funktstille. ich konnte nicht mehr, du wolltest nicht. man traf sich parallel mit den gleichen menschen immer mit dem wissen, es könnte sein, dass man sich trifft, doch man traf sich nie. man ging sich (un-)bewusst aus dem weg, mied alles, was zu einem zusammenstoß hätte führen können.

jetzt am sonntag dann ein lebenszeichen. ein „es geht mir gut, du fehlst mir, kannst du mir verzeihen?.“ mein sorgenkind war wieder da. noch immer mit der gleichen selbstzerstörerischen art, noch immer unglaublich negativ und noch immer im kopf von frauen abhängig, die nur mit ihm spielen. doch das ist egal, das bist du. man kann wieder reden, kann langsam wieder anfangen sich zu treffen, sorgen teilen, koch uncd auch einfach mal gar nichts tun. du hast mir gefehlt. ich habe oft darüber nachgedacht, wie es dir wohl geht, was du machst, ob du endlich deine zweite bessere hälfte gefunden hast. ab und an, ist man auch mal in den einschlägigen medien übereinander gestolpert, über statusmeldungen, bilder… ich bin gespannt, wie sich alles netwickelt. gespannt, ob es eine wiedervereinigung gibt und ein konzert nach dem abschiedskonzert.

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Eine Antwort

  1. Ich mag diesen Beitrag sehr. 🙂

    01/09/2010 um 10:38

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