schwarze flügel

zweifel sind eine komische erfindung.

man kommt nach einem langen arbeitstag nach hause, versucht einen wichtigen menschen zu erreichen, einfach nur um seine stimme zu hören und mit gutem gefühl ins bett zu gehen und erreicht diesen nicht. an sich kein problem. man kann ja nicht immer erreichbar sein. doch irgendwie wird diese innere unruhe immer schlimmer, fast beängstigend. was macht also frau? sie äußert ihr gefühl, hofft auf irgendeine reaktion, irgendwann. nur ein kleines zeichen, dass die dunkelheit nimmt. doch es kommt nichts. man schläft irgendwann mit diesem zweifel ein, erliegt der äußeren ind inneren erschöpfung. morgens dann die vermeintliche erlösung. eine nachricht , hoffentlich  eine befreiung. doch welch irrtum. es war nur ein lapidares: „ich habe gerade wirklich spaß.“ was soll man denn bitte damit anfangen, wenn man kurz davor ist durchzudrehen? plötzlich wird weiß zu schwarz, alles wird dunkel und die hoffnung schwindet immer mehr. wann kam der punkt, an dem aus: jeder macht seins und wir treffen uns in unserer welt ein: wir finden uns nicht mehr wurde? ich kann und möchte diesen menschen nicht aufgeben. es zerreißt mich innerlich mir vorstellen zu müssen, ihn nicht mehr anrufen zu können oder ihm doofe nachrichten schicken zu dürfen. doch irgendwann muss man einsehen, dass kämpfen nichts mehr hilft, sondern nur noch mehr verletzt. an diesem punkt bin ich noch nicht angekommen und ich habe noch einen funken hoffnung, dass die gegenseite noch nicht aufgegeben hat und mit mir kämpft um gestärkt und nicht zerstört hervor zutreten.

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