wenn eine eine reise tut…

… dann nicht it der db, wenn sie pänktlich zu hause ankommen will. naja ganz so schlimm ist es ja nicht. denn sind wir mal ehrlich, an dem unwetter ist die bahn nicht allein schuld! aber trotzdem. die heimfahrt begann schon echt toll, als es hieß: ihr zug hat 40 min verspätung. an sich kein problem, gäbe es keinen anschlusszug zu erreichen. ich also zum infoschalter, wo mich der erste bahnmitarbeiter erstmal anschrie, ob ich nach münchen fahren wollen würde: „nein! ich bin übrigens auch nicht schwerhörig!“ seine kollegin half mir dann zwar sehr langsam und unmotiviert, aber in normaler lautstärke mit den worten:“ ja, den anschlusszug können sie vergessen!“ weiter. das dachte ich mir schon. egal, sie war dann so nett mir eine andere verbindung rauszusuchen, für die sie mir jedoch auch wenig hoffnungen machte. ich solle lieber gleich bin nach frankfurt flughafen fahren und dort den nächsten zug nach leipzig nehmen. da ich lieb bin, dachte ich mir, ich hör mal auf die nette frau. die weiß sicherlich wovon sie spricht. ich also einen komplett anderen zug bestiegen und ab nach frankfurt (da wollt ich ja ey hin und umsteigen…).

in frankfurt kam ich dann gute 20 min zu spät an und durfte trotzdem noch eine knappe stunde auf meinen anschluss warten. der, wie sollte es anders sein, 45 min verspätung hatte. ja, meine verzweiflung war mir nur ein wenig anzusehen und meine pulsader trat auch nur ein stückchen hervor. aber zum glück hatte ich mir in stuttgart ein neues buch erworben und konnte meine zeit so relativ sinnvoll totschlagen! eines sollte ich vielleicht noch am rand erwähnen. ich hatte meine musikquelle natürlich in stuttgart liegen lassen, allses andere wäre ja auch zu leicht gewesen!

endlich fuhr dann auch dieser zug ein. ich hatte mir einen tollen sitzplatz ergattert (meine platzreservierung verfiel natürlich auch…) mit steckdoese und fenster und massig platz! jetzt sollte alles gut werden. oder eben auch nicht. durch unwetter in thüringen musste die unsprüngliche strecke umfahren werden, es gab einen schieneersatzverkehr (ich durfte sitzen bleiben) und einen umweg über sangerhausen. unterwegs blitzte es noch ein wenjig, der zug hielt auch nur 2x mitten in voller fahrt an. warum will ich gar nciht wissen. via twitter konnte ich mich davon überzeugen, dass in die gegenrichtung von dresden nach frankfurt noch schlimmer aussah, dort stand der zug einfach mal 3 stunden in der wildnis rum und kam nicht weiter… da hatte ich doch noch richtig glück!

jetzt bin ich froh einfach nur wieder zu hause zu sein, auch wenn ich sehr sehr gerne in stuttgart geblieben wäre!

in diesem sinne: gute nacht! und immer schön dran denken:

„db, dieses jahr nur 80% verspätung!“

„!thäng ju for dräwelling wisz deutsche bahn!“

ABER GERNE DOCH!!!!

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